Dr. med.
E. Jenckel

Dr. med.
M. Wellbrock
Fachärzte für HNO
Allergologie
Audiologie / Neurootologie (BV HNO)
Belegärzte im FEK

Kuhberg 27, 24534 Neumünster

Tel.: 04321 - 4 22 70
Fax: 04321 - 4 52 89


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Im:pressum

Dr. med. E. Jenckel
Dr. med. M. Wellbrock
Fachärzte für HNO-Heilkunde,
Allergologie, Audiologie / Neurotologie (BV HNO)
Belegärzte im Friedrich-Ebert-Krankenhaus

Kuhberg 27
24534 Neumünster
Tel.: 04321 - 4 22 70
Fax: 04321 - 4 52 89

www.hno-nms.de


Allergiediagnostik

 

Als Hals-Nasen-Ohrenärzte beschäftigen wir uns mit den inhalativen Allergien, also mit den Allergien der Atemwege. Diese verursachen saisonal oder auch ganzjährig Schnupfen, Husten, Niesen, jucken der Augen, des Gaumens und auch der Ohren und führen nicht selten auch zu einem allgemeinen Krankheitsgefühl mit Leistungseinschränkung. Besonders gefürchtet ist der Übergang der Allergie auf die Bronchien mit Entwicklung eines Bronchialasthmas. Als Nebeneffekt einer inhalativen Allergie treten häufig auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten als sog. orales Allergiesyndrom mit ähnlichen Symptomen auf.

 

Die Diagnostik einer Allergie fußt im Wesentlichen auf vier Säulen:

 

1. Die Erkrankungssymptome (Anamnese)

 

Um einer Allergie auf die Spur zu kommen, um Testergebnisse richtig zu interpretieren und um eine geeignete Therapie einzuleiten ist die Charakteristik der Beschwerden einschließlich des Beschwerdezeitraums von wesentlicher Bedeutung.

 

2. Hauttests

 

Zur Erkennung einer inhalativen Allergie eignet sich in erster Linie der sog. PRICK-Test. Die einzelnen Allergene werden dabei mit einem Tropfen Allergenextrakt auf den Unterarm aufgebracht und mit einer kleinen Lanzette durch oberflächliches Punktieren der Haut mit dem Immunsystem in Kontakt gebracht. Im Falle einer allergischen Sensibilisierung bildet sich eine Hautreaktion in Form einer kleinen Quaddel. Das Testergebnis kann nach 20 Minuten abgelesen werden. Das getestete Allergenspektrum kann je nach Anamnese variiert werden, auch eine Testung von Nahrungsmitteln ist so möglich.

 

Die Testung wird bei uns in der Praxis vorgenommen, eine spezielle Terminvereinbarung ist dafür nicht erforderlich.

 

3. Blutuntersuchungen

 

Auch durch Blutuntersuchungen kann eine inhalative Allergie nachgewiesen werden. Als allgemeiner Hinweis auf das Vorliegen einer Allergie kann das sog. Gesamt-Immunglobulin E (IgE) bestimmt werden, das insbesondere bei Allergikern erhöht ist. Es kann aber auch spezifisches Immunglobulin E auf ein sehr breites Spektrum einzelner Allergene (mehr als 300) untersucht werden. Die Aussagekraft des Hauttests ist größer als die der Blutuntersuchung. Dennoch ist der Bluttest oft ergänzend sinnvoll.

 

4. Provokationstests

 

Sollten trotz der oben genannten Analysemöglichkeiten noch Zweifel über die klinische Relevanz einzelner Allergene bestehen, können Provokationstests erfolgen. Dabei werden kleine Mengen eines Allergenextrakts auf die Nasenschleimhaut aufgetragen. Zur Auswertung werden die einsetzenden Beschwerden wie Niesen etc. über 30 Minuten beobachtet und es wird begleitend der Luftstrom durch die Nase (Rhinomanometrie) vor und nach Provokation gemessen. Auch bronchial kann man mit Allergenen provozieren, diese Untersuchung bleibt jedoch Lungenärzten vorbehalten.


Aus der Summe der gewonnenen Informationen kann eine Diagnose abgeleitet werden und auf der Basis allergologischer Erfahrung unter sorgfältiger Abwägung ein Therapievorschlag unterbreitet werden.

 

HNO am Kuhberg - Dr. med. E. Jenckel, Dr. med. M. Wellbrock